Über uns
Präambel
Die Mitglieder des Photoindustrie-Verbandes sind verbunden durch ihre foto- und imageingorientierten Unternehmensinteressen.
Hieraus entwickelt die Branche eine ganz besondere Identität, bezogen auf die Kernkompetenz „Sehen und Zeigen“.
Der Photoindustrie-Verband – The Imaging Association – ist supranational orientiert, entsprechend der Struktur seiner Mitglieder.
Attraktive Produkte und Dienstleistungen mit hohem emotionalen Anspruch prägen die Foto- und Imagingindustrie.
Die Produktpalette reicht über den gesamten Foto- und Imaging-Workflow hinweg, von Input Devices über den Bereich Storage / Processing zu Output Devices, Dienstleistungen, Zubehör und Verbrauchsmaterialien sowie das Thema Bildkommunikation.
Der Photoindustrie-Verband – The Imaging Association –
Der Photoindustrie-Verband, mit Sitz in Frankfurt am Main, ist ein branchenübergreifender Verband von Herstellern und Dienstleistern in den Bereichen Foto und Imaging.
Mit seinen rund 60 Mitgliedern vertritt der Photoindustrie-Verband mehr als 90 Prozent des Umsatzes des Foto- und Imaging-Marktes in Deutschland.
Der Photoindustrie-Verband sieht sich als Dienstleister im Sinne der Absatzförderung im Amateur- und Profimarkt und veröffentlicht hierzu regelmäßig Marktdaten.
Er versteht sich als Repräsentant und Sprecher der Foto- und Imagingindustrie auf nationaler sowie europäischer Ebene und im photokina-Interesse auch weltweit.
Sinn und Ziel der Arbeit des Photoindustrie-Verbandes ist es, seinen Mitgliedsunternehmen ein optimales Forum für ihre Meinungsbildung zu bieten sowie ein kompetente Interessenvertretung gegenüber der Öffentlichkeit zu sein.
Der Photoindustrie-Verband trägt durch marktorientierte Serviceleistungen an der Nahtstelle zwischen Politik, Institutionen, Unternehmen und Märkten zum Erfolg seiner Mitglieder bei.
Themenportfolio
Der Photoindustrie-Verband behandelt im Rahmen seiner Kernkompetenz in den Bereichen Bildaufnahme, Bildspeicherung, Bildverarbeitung, Bildausgabe und Kommunikation von Bildern – also über die gesamte Kette des so genannten Imaging Workflows hinweg – folgende grundsätzliche Themenbereiche:
- Lobbying für die Branche oder deren Vertretung vor Behörden und anderen Institutionen, insbesondere im Umweltbereich und Außenhandel
- Kommunikation durch Rundschreiben, Seminarveranstaltungen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit einschließlich Internet und Messe
- Statistik und allgemeine Marktbeobachtung sowie Informationen zu Rechtsfragen und Verbraucherschutz
- Organisation von Verbandsveranstaltungen, Internetauftritten und Pressekonferenzen
- Meinungsbildung und Koordination in internen und externen Verbandsangelegenheiten
Arbeitsweise
Entsprechend seinem Selbstverständnis richtet der Photoindustrie-Verband seine Arbeit im Wesentlichen an folgenden Grundsätzen aus:
- Kurze und straffe Entscheidungswege
- Aktualität und Schnelligkeit
- Nutzung von Synergien
- Langfristdenken und Nachhaltigkeit
- Kompetenz, Vertrauenswürdigkeit, Neutralität und Seriosität
- Engagement und Serviceorientierung
- Praxisnähe, Themen- und Zielorientierung
- Zukunftsorientierung, Ideenreichtum und Innovationsfreude
photokina
Der Photoindustrie-Verband ist Mitveranstalter der photokina in Köln, der weltgrößten Messe für Foto- und Imagingprodukte. Als World of Imaging und Leitmesse ist die photokina ein wesentlicher Baustein im Marktgeschehen und bietet ihren Ausstellern eine einmalige Präsentationsplattform.
Imaging is more ist der treffende Slogan, der diese Messe kennzeichnet.
Mitgliedschaft lohnt sich
Der Photoindustrie-Verband:
- ist die kompetente und marktorientierte Vertretung der Foto- und Imagingindustrie in Europa
- vertritt die Branche gegenüber der Öffentlichkeit
- betreibt Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Foto und Imaging
- ist Plattform für seine Mitglieder zum sachorientierten Erfahrungsaustausch
- hat Kompetenz in den Bereichen Technik und Umwelt
- bietet weltweite Marktdaten
- ist Mitveranstalter der photokina – World of Imaging
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Entstehung & Geschichte
In der turbulenten Aufbauphase der Nachkriegszeit galt es, die Fotoindustrie in den vier Besatzungszonen unter einem Verbandsdach zu vereinen, neue Aufgaben und Strukturen festzulegen.
Bereits im Oktober 1946 hatten sich die Hersteller fotografischer Artikel in der britischen Zone Deutschlands zu einem Verein zusammengeschlossen.
Nach gut einjähriger Vorbereitung unter schwierigsten Voraussetzungen und einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im Januar 1948 war es dann am 20. Juli 1948 soweit: In Rüdesheim trafen sich Vertreter der Fotoindustrie aus allen vier Besatzungszonen zur ersten ordentlichen Mitgliederversammlung des “Vereins von Fabrikanten fotografischer Artikel”.
Wie der erste Vorsitzende Dr. Bruno Uhl vor über fünfzig Jahren betonte, sollte “der Verein die gesammelte Kraft der deutschen Fotoindustrie darstellen und diese Industrie im In- und Ausland repräsentieren und vertreten”.
Pressearbeit und die Vorbereitung einer Messe gehörten von Anfang an zu den zentralen Themen, die die Fotohersteller aus der damaligen Trizone und der sowjetischen Besatzungszone interessierten.
Nach grundlegenden Beschlüssen im Juli 1948, vor allem der Wahl eines Vorstandes mit Dr. Bruno Uhl (Agfa) als erstem Vorsitzenden sowie Henri Dumur (Leitz) und Rudolf Stössel (Perutz) als weitere Vorstandsmitglieder, wurde die Einrichtung der Verbandsgeschäftsstelle in Frankfurt am Main in einer zweiten Mitgliederversammlung im November 1948 in Köln beschlossen.
Parallel dazu kamen im Sommer 1948 die Verhandlungen mit der Messe- und Ausstellungsgesellschaft Köln zum Abschluß, 1950 gemeinsam eine “Photo-Kino-Optikmesse” in Köln durchzuführen.
Ein Jahr später in der Mitgliederversammlung am 28. Juni 1949 in Rüdesheim wurde dann ausgeführt: “Die Photo-Messe soll unter dem Namen “Photo- und Kino-Ausstellung” im Mai 1950 unmittelbar vor der Exportmesse Hannover in Köln durchgeführt werden. Dauer: 9 Tage. Von der Durchführung der Ausstellung in internationalem Rahmen muß im Jahr 1950 wegen der beschränkten Platzverhältnisse abgesehen werden. Aus dem gleichen Grunde können zu der Ausstellung nur Firmen der Trizone sowie Firmen in den westlichen Sektoren Berlins zugelassen werden.”
Schon die zweite Messe 1951 war international und ein einprägsamer Name wurde schnell gefunden: photokina.
Die Aktivitäten des “Vereins von Fabrikanten photographischer Artikel” vor allem im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit, haben schnell gegriffen. 1950 wurde der Vereinsname in “Verband der Deutschen Photographischen Industrie” geändert, der dann 1986 zu “Photoindustrie-Verband” wurde. Der Verband stellt seitdem die nationale Interessenvertretung der deutschen und internationalen Fotoindustrie dar. In seinem Kürzel PIV drückt er als Photo Imaging Verband die Bandbreite der von seinen Mitgliedern angebotenen Techniken der Bildsysteme aus.
Doch noch einmal zurück zu 1948. An der Mitgliederversammlung in Köln nahmen 17 Herren teil, die mit Vollmachten versehen, 42 Firmen vertreten haben. 14 dieser Firmen sind auch heute noch Mitglieder im Photoindustrie-Verband, davon drei allerdings unter anderen Namen.
Von 1961 bis 1980 war Dr. Hans Gerhard Kindermann Vorsitzender des Photoindustrie- Verbandes. Die längste Amtsperiode, die je ein Vorsitzender des Verbandes innehatte. Dr. Kindermann, bis zu seinem Tode 2004 Ehrenvorsitzender des Photoindustrie-Verbandes, gehörte 1948 zu den Gründungsmitgliedern des Verbandes. Er erinnerte sich seinerzeit:
“In allen Aktionen kam die besondere Aufbruchstimmung der ersten Nachkriegsjahre zum Ausdruck. Der Wille zur Gestaltung hatte Vorrang, Besatzungsgrenzen und später auch europäische Grenzen wurden überwunden.”
Die deutsche Fotoindustrie konnte sehr schnell nach Kriegsende ihre Überlebenskraft unter Beweis stellen und ihre Exportfähigkeit demonstrieren. Schon zur ersten Fotomesse 1950 kamen viele Besucher aus den europäischen Nachbarländern nach Köln.
“Überhaupt”, so Dr. Kindermann wörtlich “war die Entscheidung für eine eigenständige Fotomesse goldrichtig.” Bis zu diesem Zeitpunkt war die Fotografie integriert in die Leipziger Industriemesse. Seit 1950 hat die Fotografie ihre eigene Messe, die heutige photokina, Weltmesse des Bildes, die 2010 zum 31. Mal stattfindet.
Organisation – Geschäftsstelle
Geschäftsführer: Christian Müller-Rieker
Telefon: +49 (0) 69/25 56 – 14 08
Fax: +49 (0) 69/23 65 21
E-Mail: info@photoindustrie-verband.de