10. November 2011

Photoindustrie-Verband: Tagung „Technik und Umwelt“ 2012
Geballtes Know-how aus erster Hand

Am 27. und 28. Februar 2012 veranstaltet der Photoindustrie-Verband in Marburg die seit vielen Jahren fest etablierte Tagung „Technik und Umwelt“. Die zweitägige Informationsveranstaltung geht sowohl auf aktuelle Entwicklungen und gesetzliche Vorgaben im Umweltrecht zu den Themen REACH, RoHS, WEEE, GHS und Verpackungsverordnung, als auch auf übergreifende Themen, wie die Anwendung des Urheberrechts, die Arbeitsweise der Stiftung Warentest sowie die Marktüberwachung durch die Bundesnetzagentur ein. Die Teilnehmer erwartet bei diesem Programm geballtes Know-how aus erster Hand durch namhafte Institutionen und Referenten. Die Abendveranstaltung einschließlich eines kulturellen Rahmenprogramms garantiert Raum für intensives Networking. Den Teilnehmern der Tagung „Technik und Umwelt“ bietet die Veranstaltung einen wertvollen Wissensvorsprung und einen hohen Mehrwert für die tägliche Praxis. Für Mitglieder des Photoindustrie-Verbandes beträgt die Teilnahmegebühr € 195,—, für jede weitere Person aus dem Unternehmen € 149,—. Für Nicht-Mitglieder beträgt die Gebühr € 350,—. Darin enthalten sind Tagungsunterlagen, Tagungsgetränke, Mittagsimbiss sowie die Abendveranstaltung. Die Übernachtungskosten sind in der Teilnahmegebühr nicht enthalten. Die Teilnehmerzahl ist auf 50 Personen begrenzt. Anmeldeschluss ist am 12. Januar 2012.

Weitere Informationen sowie Anmeldung: k.vounatsou@photoindustrie-verband.de.

Themen und Referenten

Marktüberwachung bei der Bundesnetzagentur
von Stephan Winkelmann, Bundesnetzagentur

  • Stephan Winkelmann von der Bundesnetzagentur ist der zuständige Prozessbeauftragte für den Bereich Marktüberwachung nach dem EMVG und FTEG. Neben dem Wahrnehmen der EMV-Belange bei der Bundesnetzagentur repräsentiert er seit über 15 Jahren die Marktüberwachung bei nationalen und internationalen Gremien sowie Tagungen.

Neues vom Batteriegesetz
von Dr. Imke Schneider, Stiftung GRS Batterien

  • Dr.-Ing. Imke Schneider studierte nach ihrer Lehre zur Bankkauffrau an der Universität Rostock Landeskultur und Umweltschutz. Als Diplomingenieurin im Bereich Landeskultur und Umweltschutz promovierte sie im Jahr 2005. Bevor sie bei der Stiftung GRS Batterien die Stelle als Leiterin Vertrieb und Marketing übernahm, war sie unter anderem als Abteilungsleiterin Abfallwirtschaft, Planung und Entsorgung bei der Stadtreinigung Hamburg tätig.

Urheberrechtliche Implikationen für die Unernehmenspraxis
von Marcel Kouskoutis, Verband der Chemischen Industrie e.V.

  • Marcel Kouskoutis studierte Rechtswissenschaften in Mainz. Nach erstem und zweitem Staatsexamen erhielt er die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft und erwarb den Titel des Master of Law im Medienrecht. Nach zweieinhalb Jahren als Rechtsanwalt in einer auf den gewerblichen Rechtsschutz spezialisierten Rechtsanwaltskanzlei in Frankfurt am Main wechselte er in die Rechtsabteilung eines großen Automobilherstellers. Dort befasste er sich mit Fragen zum Wettbewerbs- und Vertriebsrecht. Seit 2008 arbeitet Marcel Kouskoutis in der Abteilung Energie und Klima, Recht und Steuern des Verbandes der Chemischen Industrie e.V. (VCI) und ist dort unter anderem zuständig für das Thema gewerblicher Rechtsschutz.

Neue Herausforderungen bei Rücknahme und Recycling von Elektronik-Altgeräten
von Dr. Sven Grieger, ENE EcologyNet Europe GmbH

  • Dr.-Ing. (PhD) Sven Grieger ist seit zwei Jahren Geschäftsführer der ENE EcologyNet Europe GmbH in Wiesbaden. Er hat an der Technischen Universität in Berlin Maschinenbau studiert, war anschließend als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig und promovierte 1996. Im Anschluss daran, war er bis 2002 Projektleiter bei der GEP, einer Tochtergesellschaft von DaimlerChrysler, welche später aufging in das europäische Recyclingunternehmen MIREC (heute SIMS). Bei MIREC war er zwei Jahre als Leiter für Forschung und Entwicklung tätig. Er wechselte 2004 zu JVC und baute als Manager Environmental Affairs Europe die Umweltabteilung auf. 2007 startete er als Manager für Finanzen und Recycling Technologie bei ENE.

Nachhaltigkeit bei CeWe Color
von Dr. Matthias Hausmann, CeWe Color AG & Co. oHG

  • Dr.-Ing. Matthias Hausmann ist seit elf Jahren Bereichsleiter Chemie, Verfahrenstechnik und Umwelt bei CeWe Color AG & Co. OHG. Nach dem Studium der Chemie und der Promotion 1993 in Physikalischer Chemie an der Technischen Universität Darmstadt war er zunächst im Forschungsbereich der Eisen- und Stahlindustrie tätig. 1996 kam er zu Agfa nach Leverkusen, wo er zunächst in der Anwendungstechnik und später als Produktmanager für Chemikalien für die fotografische Verarbeitung arbeitete. Im Jahr 2000 wechselte er von dort zu CeWe Color und verantwortet dort alle produktionsrelevanten chemischen Fragestellungen, Produktsicherheit und Produktqualität sowie den Umweltbereich.

Sicherheit und Umweltschutz: produktbezogene Anforderungen in der Marktüberwachung
RoHS: Aktuelle Entwicklungen
von Hans-Jochen Lückefett, K&L GmbH

  • Hans-Jochen Lückefett ist Vorsitzender der Geschäftsführung der K&L GmbH, Rechtsanwalt und Ministerialrat a.D. Er gehörte elf Jahre als Beamter der Landesverwaltung Baden-Württemberg im Innen- und Staatsministerium an, bevor er anschließend 15 Jahre für HP in Deutschland und Brüssel arbeitete, unter anderem als Geschäftsführer für Finanzen und Verwaltung und als Government Affairs Director Europe.

REACH-Umsetzung: Aktuelle Entwicklungen
von Dr. Angelika Hanschmidt, Verband der Chemischen Industrie e.V.

  • Dr. Angelika Hanschmidt ist REACH-Koordinatorin beim Verband der Chemischen Industrie e.V. (VCI) in Frankfurt. Nach dem Chemiestudium und anschließender Promotion zu einem physikalisch-chemischen Thema in 1991, arbeitete sie zunächst in einem Ingenieurbüro und einem mittelständischen Unternehmen. Seit 2011 ist Frau Dr. Hanschmidt Referentin beim VCI, zunächst für Immissionsschutzrecht und weitere Themen des medialen Umweltschutzes. Seit 2006 koordiniert sie die Aktivitäten des VCI zur REACH-Umsetzung und zum REACH-Review.

Zwischen SEHR GUT und MANGELHAFT – Arbeitsweise der Stiftung Warentest
von Marie Luise Eul, BDI Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.

  • Marie Luise Eul war bereits am Kölner Standort beim Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) beschäftigt. Zunächst in der Abteilung “Internationale Märkte”, insbesondere für die Regionen Asien-Pazifik und Lateinamerika zuständig, übernahm sie 2000 in Berlin die Zuständigkeit für das Themenfeld Verbraucherpolitik. Daneben baute sie die “Clearingstelle Stiftung Warentest” auf, in der Grundsatz- und Verfahrensfragen zu vergleichenden Waren- und Dienstleistungstests behandelt werden. Ferner organisiert und koordiniert sie den Input der testbetroffenen Industrie und begleitet die jährlich etwa 200 vergleichenden Tests der Stiftung. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Tätigkeit sind Ausbau und Pflege optimaler Kommunikationsstrukturen mit den Leitungsebenen der relevanten Organisationen – neben der Stiftung sind dies vor allem das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz als Stifterin, die International Consumer Research and Testing Ltd., die Dachorganisation der Verbraucherzentralen sowie das Bundesinstitut für Risikobewertung. Außerdem ist sie Geschäftsführerin des BDI-Arbeitskreises Warentest, der als industrielles Spiegelgremium zur Stiftung Warentest fungiert.

5. Novelle der Verpackungsverordnung: Verpflichtungen für Hersteller und Vertreiber beim Vertrieb verpackter Waren an den (privaten) Endverbraucher
von Georg Schmidt, Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH

  • Georg Schmidt ist Diplomkaufmann und seit mehreren Jahren Produktmanager im Vertrieb der Der Grüne Punkt – Duales System DeutschlandGmbH (DSD). Als zentraler Ansprechpartner für Kunden, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater sowie für die mit dem Vollzug betrauten Behörden ist er unter anderem umfassend mit den Fragen zur praktischen Umsetzung der 5. Novelle der Verpackungsverordnung vertraut. Die Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH (DSD) hat seit 1990 das weltweit erste duale System zur endverbrauchernahen und hochwertigen Verwertung von Verkaufsverpackungen aufgebaut und organisiert. DSD ist heute mit rund 220 Mitarbeitern an vier Standorten in Deutschland ein führender Anbieter von Rücknahmesystemen.

Aktuelles zu CLP und Sicherheitsdatenblatt
von Dr. Heinz-Günter Schäfer, Verband der Chemischen Industrie e.V.

  • Dr. rer. med. Heinz-Günter Schäfer ist Diplomchemiker, Fachrichtung Biomedizinische Chemie. Seit 1988 ist er als Referent im Verband der Chemischen Industrie e.V. (VCI) tätig und für Arbeitsschutzthemen in dieser Funktion mit der Geschäftsführung des Fachausschusses Arbeitssicherheit und Gesundheit in der Abteilung Wissenschaft, Technik und Umwelt (WTU) zuständig. Im Rahmen der Verbandsarbeit ist er in verschiedenen nationalen und internationalen Gremien tätig, insbesondere zu den Themen GHS, Sicherheitsdatenblatt und Umgang mit Gefahrstoffen.