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18. Juli 2013

Fotografie - Spaßfaktor gewinnt mit jedem Bild
Weit über 2.000 „Klicks“ in der Sekunde in Deutschland

Die „Klick“-Zuwächse, so der Photoindustrie-Verband mit Sitz in Frankfurt am Main, sind atemberaubend und sprengen alles bisher Dagewesene. Das Ende der Fahnenstange sieht der Vorsitzende des Photoindustrie-Verbandes, Christoph Thomas, aber noch lange nicht. Der Spaßfaktor an der Fotografie gewinnt mit jedem Bild. Hinzu kommen als treibende Kraft, den Auslöser zu betätigen, die wachsenden unbegrenzten Möglichkeiten. Diese reichen von der Vielfalt der Aufnahmegeräte über Connectivity, das heißt immer und überall mit Bildern in Verbindung zu bleiben, Foto-Apps, die vor allem die Kreativität des Fotografen weiter beflügelt, bis hin zur Bildausgabe, die so facettenreich ist wie noch nie, und vom 10×15-Bild über das eigene Fotobuch bis hin zur Fototapete oder dem Badeschlappen mit eigenem Foto reichen.

Für 2013 prognostiziert Christoph Thomas weit mehr als 2.000 „Klicks“ allein für Deutschland in der Sekunde. Die Zahl der „Klicks“ wird sich in den nächsten Jahren weiter erhöhen, da ist sich der Vorsitzende sicher. Es ist bestimmt nicht vermessen, wenn wir für das Jahr 2020 mindestens eine Verdopplung der „Klicks“ in der Sekunde erwarten, bei den Zuwächsen der letzten Jahre. 1996 wiesen wir die Anzahl der „Klicks“ mit 200, 2006 mit 500 „Klicks“ und 2009 mit 1.000 in der Sekunde für Deutschland aus.

„Es ist nicht entscheidend“, so Christoph Thomas, „mit welchem Aufnahmegerät fotografiert wird, sondern dass fotografiert wird, und zwar generationsübergreifend, wie es der Fall ist. Unsere Branche muss sich um den Nachwuchs keine Sorgen machen, denn die Fotografie ist für ihn Lebenselixier, beflügelt sicherlich auch durch soziale Netzwerke. Auszumachen ist beim Nachwuchs eine hohe Investitionsfreude hinsichtlich kompakter System- beziehungsweise Spiegelreflexkameras.“

Immer häufiger ist im Zusammenhang mit der wachsenden Anzahl an „Klicks“ von einer nicht mehr beherrschbaren Bilderflut die Rede. Erlaubt sei hier die Frage, warum man versucht, die Fotografierlust negativ zu belegen, wo sie für jeden von uns so elementar ist und zum täglichen Leben einfach dazu gehört.