22. November 2011

Die Größe machts - Bilder groß herausbringen

„In der über 170 Jahre währenden Geschichte der Fotografie war es noch nie so einfach wie heute, seine Bilder, wie die vom Urlaub, als Weihnachtsgeschenk groß herauszubringen“, so Christoph Thomas, Vorsitzender des Photoindustrie-Verbandes. Die individuell gestaltete Fototapete, die eine Renaissance erlebt und wieder Einzug in die eigenen vier Wände hält, ist ebenso ein Beispiel für die grenzenlosen Möglichkeiten, wie die Präsentation von Fotografien hinter Acrylglas, auf Alu-Dibond, auf Hartschaumplatte oder auf Fotoleinwänden und als Poster. Aber auch Fotografien auf Folien, die beispielsweise Kühlschränke oder Garagentore zieren, sind eine weitere mögliche Option wie die Ausgabe als Large Format Print. Dank der digitalen Fotografie, aber auch der Innovationskraft bezüglich der Bildausgabe, sind die Möglichkeiten für den Verbraucher nahezu grenzenlos und ebenso faszinierend.

„Wichtigste Voraussetzung“, so Christoph Thomas, Vorsitzender des Photoindustrie-Verbandes, „damit die Fotografien groß herausgebracht werden können, ist die Größe der Bilddatei.“ Als Faustregel gilt: Je geringer die Auflösung des Fotos, desto kleiner sollte das Format für das Wandbild gewählt werden. Drei Megapixel reichen für Formate wie 20 × 30 cm aus. Wer es größer liebt und einen wahren Hingucker in 100 × 150 cm Größe bevorzugt, benötigt ein Foto in der Auflösung von zehn Megapixel und mehr.

In der Druckersprache werden die Bildpunkte als „dots“ bezeichnet. Die Auflösung eines gedruckten Bildes wird mit dpi (dots per inch = Punkte pro Zoll) beschrieben. Bildschirme und Digitalkameras haben im Allgemeinen eine Auflösung von 72 dpi, während für den hochwertigen Druck von Bildern üblicherweise 300 dpi als erforderlich angesehen werden. Bei dieser Dichte sind die Punkte so klein, dass sie das Auge nicht mehr als einzelne Punkte wahrnimmt, was allgemein als eine hohe Druckqualität empfunden wird.

Christoph Thomas, Vorsitzender des Photoindustrie-Verbandes, rät, „immer in der höchst möglichen Auflösung zu fotografieren – so stehen einem alle Optionen für die Bildausgabe offen.“